Gartenblog

Klimapositiv mit torffreien Erden gärtnern!

BUND Pflanzerde Atlas und Sackerde in der Gärtnerei

Moore sind der mächtigste CO2 Speicher der Erde - ihre sehr geringe Fläche speichert mehr COs als alle Wälder zusammen. Trotzdem werden weiterhin Moore trockengelegt und massiv Torf für die Gartenbauindustrie abgebaut. Vor allem "Zierpflanzen" werden oft mit Torferde gezogen, aber auch viele Kräuter und Stauden. Sogar viele Biobetriebe nutzen (ökologische !?!) Erde mit Torfzusatz.

Torffreie Erden gibt es, und man kann auch mit ihnen arbeiten. Man muss sich etwas umstellen, das Substrat ist nicht mehr so leicht händel- und beeinflussbar. Torferde ist wie ein leerer Schwamm, der mit Wasser und Dünger beliebig aufgeladen werden kann und wegen des niedrigen PH Werts wenig anfällig für Schädlinge und Pilze ist. Das ist wohl die größte Hürde in vielen Gärtnereien.

Aber es geht ohne - wir machen das seit Jahren und viele Kollegen auch.

Sie zuhause sollten auf jeden Fall auf torffreie Produkte achten. Denn Torf funktioniert nur gut in automatisierten Bereichen - wenn regelmäßig gegossen und gedüngt wird. Ist der Torf einmal trocken wird er nur schwer wieder feucht und die Pflanzen leiden. Daher sind für Kübel und Balkon vor allem lebendinge Erden und Erden mit Pflanzenkohle gut geeignet! Einen Führer vom BUND für torffreie Erden finden sie hier:

BUND Einkaufsführer für torffreie Erden und Substrate

Und auch bei uns in der Gärtnerei gibt es dieses Jahr erstmals Substrate zu kaufen.

Wir verwenden immer schon die Erden von Ökohum.

Wir bieten dieses Jahr in der Gärtnerei in Wyhl an:

Öko Universalerde im 45l Sack

Carbon Allround mit Pflanzenkohle im 45l Sack

und Bio-Aussaaterde im 15l Sack

Nach Absprache kann die Erde auch in Schallstadt abgeholt werden.

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