Gartenblog

Neuheiten Demeter Obst- & Wildgehölze Herbst 2025

Die Maibeeren sind dieses Jahr leider noch zu klein. Und einige Arten wie Berberitze, Schlehe etc sind schon ausverkauft!

Los gehts:

Die Zwerg-Maulbeere 'Mojo Berry' wird nur 150cm hoch und ist damit wirklich ein Zwerg, verglichen mit ihren großen Verwandten weißer und schwarzer Maulbeere (die auch wieder erhältlich sind!) Geeignet für kleine Gärten oder Kübelkultur, oder als Obststrauch mit in die Beeren integriert. Fruchtet schon als Jungstrauch. Und ist ausgepflanzt absolut winterfest. Im Kübel etwas einpacken oder frostfrei stellen.

Zwerg-Felsenbirne 'Saska Blue' - bleibt mit 3m kleiner als ihre Artgenossen. Saska Blue hat besonders schmackhafte und vor allem zahlreiche Früchte - eine der ertrahreichsten Sorten! Da die Bäumchen langsam wachsen können sie einige Jahre auch im Kübel gedeien. Neben den wunderbaren weißen Blüten im Frühling und der roten Herbstfärbung ohnehin ein schönes Gehölz. Wer ernten will muss schnell sein - Vögel lieben die Beeren! Die Ware wird wirklich als Zwerg geliefert.

Zwerg-Goji 'Little Goji ®': die gezähmte Variante. Gojis wachsen normalerweise üppig, schieben Ausläufer und sind gut bedornt. Die Zwerg-Goji ist kleinbleibend, bis max 1m, kompakt und wenig bedornt. Und somit auch für Körperkontakt Plätze wie Terrassen und Balkone geeignet. Die orange-roten Früchte sind gesund und vor allem getrocknet lecker. Und die violetten Blüten zu dem lindgrünen Laub sind eine Bienen- und Augenweide. Das Nachtschattengewächs mag leicht saure Böden, wächst aber auch auf normalen Böden.

Aronia 'Viking': die großfrüchtige Apfelbeere! Viking ist insgesamt etwas größer als Nero, an Schönheit und Inhaltsstoffen aber vergleichbar. Aronien sind langsamwachsende Wundersträucher und fast ganzjährig schön. Die frühe, weiße, wundervolle Blüte; das dunkelgrüne, glänzende Laub, dann die dichten Trauben mit Beeren die von grün nach rot nach Schwarz reifen - und zum Schluß knallrotes Herbstlaub.

Bergstachelbeere: eine Rarität. Wildart, mit richtigen Dornen und kleineren, dunkelvioletten und sehr schmackhaften Früchten. Die Büsche sollten für die Ernte in Form und luftig gehalten werden. Sie eignen sich aber auch für Wildhecken als Vogelnährgehölz mit Schutzfunktion!

Rote Johannisbeere 'Rovada' - ertragreiche späte Sorte mit langen Träubeln und großen Beeren

Schwarze Johannisbeere 'Ometa' - ertragreiche, späte Sorte

Gelbe Stachelbeere - die Hinnonmäki in gelb. Frühe Stachelbeere ab Juni

Wieder da: Schwarze und weiße Maulbeerbäume! Die weiße Maulbeere (Morus alba) ist winterhärter als die Morus nigra. Weiß und schwarz bezieht sich auf botanische Aspekte, nicht auf die Fruchtfarbe!

Die Bitterorange kann man zwar nicht essen - aber riechen! Dieser absolut winterharte Zitrus duftet wunderbar in Blüte und auch die Früchte. Zudem ist der wintergrüne, bedornte Strauch mit dunkelgrün-ledrigen Blättern ganzjährig ein Hingucker - vor allem wenn die gelben Früchte aus dem Blättergewirr leuchten. Bestachelte Sträucher sind immer beliebt bei Vögeln als Schutzraum.

Cido - Nordische Zitrone - Zierquitte. Ebenfalls ein schöner Hingucker. Die orangeroten Blüten sehr früh im Jahr erfreuen Hummelköniginnen wärend des Nestbaus. Und die nach Gummibärchen duftenden Früchte sind so sauer, das einem eine Zitrone fast süß erscheinen könnte! Eine Verarbeitung ist also mit viel "ins-Gleichgewicht-bringen" verbunden. Nichts desto trotz sind die Früchte sehr sehr Vitamin C reich und gesund. Getrocknet lassen sie sich wunderbar in Früchtetees integrieren. Zudem sehrn die leuchtend gelben Früchte schön aus und halten lange.

Bienenbaum - nicht heimisch, aber interessant. Wurde von Imkern als späte Trachtpflanze eingeführt - und blüht demnach im Spätsommer, von Juli bis August. Heißt auch Tausendblütenstrauch - der Name ist Programm. Allerdings erst nach einigen Jahren. Der Kleinbaum ist absolut winterhart und duftet. Im Herbst schmückt er sich mit roten Balgfrüchten, die bei Vögeln beliebt, aber nicht essbar sind.

Faulbaum - heimisches und hoch arten-aktives Wildgehölz für eher feuchte und saure Böden. Fraßbaum des Zitronenfalters - und vieler andere Raupen. Blüht und fruchtet gleichzeitig übers ganze Jahr. Die schwarzen Früchte sind wichtige Nahrung für Vögel - und auch die Insektenfresser finden hier immer gedeckten Tisch. Gehört daher in jede Hecke (saurer Boden oder nicht).

Echte Felsenbirne - die einzige europäische Art und selten erhältlich. Umso mehr freuen wir uns, einige anbieten zu können. Mit einer Höhe von max 3,5m auch für kleine Gärten und höhere Hecken geeignet. Die schmal und schnell wachsenden Sträucher passen immer noch wo dazwischen. Besticht wie die Kolleginnen mit toller Blüte, leckeren Früchten und schöner Herbstfärbung.

Hasel: Die heimische Haselnuss ist ein echter Hotspot an Leben. Und bieter Nahrung und Lebensraum für unzählige Arten.

Die Hasel ist ein Strauch in Baumgröße. Alle Äste starten an der Basis und bilden dann viele Stämme, nicht einen dicken Stamm mit dünneren. Das dichte Gewirr an Ästen lieben Vögel ganz besonders, denn es bietet guten Schutz. Auch die seltene Haselmaus fühlt sich hier wohl. Die ersten warmen Tage im Jahr bringen die Kätzchen zum stäuben - und liefern wertvollen Pollen für Hummeln und mutige Bienen. Die Hasel hat weibliche und männliche Blüten und ist ein Windbestäuber, versorgt die Insekten also nur nebenbei. Nüsse und Holz sind bei vielerlei Bohrern und Würmern beliebt und bieten so wiederum reichlich Nahrung für Meise, Spatz und Co.
Haseln sind sehr schnittverträglich und sollten zur Verjüngung regelmäßig alle 10 Jahre auf den Stock gesetzt, also bodennah abgesägt werden. Sie wachsen schnell nach! Die geraden Haselstecken eignen sich prima zur Verwendung im Garten, vom Zaun bis zum Anbindestab. Eine Hasel braucht allerdings ihren Platz (oder macht ihn sich).

Endlich Pfaffenhütchen - darüber freue ich mich sehr! Auch wenn die schönen leuchtenden Früchte giftig sind ist es ein sehr wichtiges heimisches Gehölz, welches in der Natur zunehmend selten anzutreffen ist. Das Pfaffenhütchen hat streng quadratische Stiele und einen geometrischen Wuchs. Bei vielen Gartenbesitzern ist es verrufen, da es von der Gespinnstmotte eingesponnen werden kann und dann nicht schön anzusehen ist. Dieses Schauspiel der Natur tötet aber die Pflanzen nicht und bietet für vielen Arten Nahrung. Die Sträucher treiben nach dem Fraß wieder aus. Die dunkelgrünen ledrigen Blätter sind apart. Nach den unscheinbaren, weiß-grünen Blüte trumpft das Pfaffenhütchen zum Herbst hin ordentlich auf: mit pinken Pfaffenhüten und orangen Früchten. Diese heißen auch Meisen- oder Rotkehlchenbrot.
Neben der Gespinnstmotte fressen noch viele andere Raupen an diesen heimischen Sträuchern und sind so wichtige Nahrungsgrundlage für groß und klein.
Der Strauch wächst eher langsam und muss nicht geschnitten werden.

Ähnliche Beiträge

Zurzeit sind keine Nachrichten vorhanden.