Zum Flechten und für lebendige Zäune eignet sich die Silber-Weide hervorragend. Die Weide mit den schmalen, langen Blättern, die unterseits meist silbrig sind, kann als Kopfweide erzogen und genutzt werden. Diese für den Artenschutz wichtige Tradition wird nicht mehr oft angewendet - wer aber Käuzchen eine Wohnung stellen oder Körbe flechten will darf die Tradition gerne fortführen! Dadurch, das die Weide als Kopfweide regelmäßig komplett geschnitten wird bildet sich mit den Jahren a, ein dicker Knubbel, in dem es sich trefflich nisten lässt; und b, schießen die Weiden so lange, gerade Äste, die sich wunderbar zum flechten eignen.
Ungeschnitten eine der wenigen baumbildenden Weiden. Die Silberweide kann bis 35m hoch und bis zu 200 Jahre alt werden.
Die Kätzchen der Silberweide sind sehr groß, grün bis gelblich und offen. Inseketenbuffet ist also genug vorhanden!
Wie alle Weiden hat auch die Silberweise einen großen Stellenwert als Nahrung für hunderte Arten.
Die Silberweide wächst gerne feucht, auf Überflutungsflächen, an Bachläufen und an Gewässern. Sie kommt mit Wasser sehr gut zurecht und kann auch vor Überschwemmungen schützen, zB indem man Böschungen und Deiche mit ihr Befestigt. Das flache und dichte Wurzelsystem leistet hier gute Dienste.
Diese Pflanzen kommen wurzelnackt, also ohne Topf! Es gibt unterschiedliche Größen, die Pflanzen können aber geschnitten sein.