Diese Sorte unterscheidet sich vom klassischen Gewürzsalbei durch seine lindgrüne Blattfarbe und die rosa Blütenrispen. Die Blätter können teilweise dreilippig sein. Das Aroma ist sehr gut und intensiv. In milden Lagen genauso winterhart wie der klassische Salbei (da wir in einer milden Lage liegen, habe ich leider keine anderen Erfahrungswerte).
Der aromatisch duftende Salbei-Strauch wächst buschig, teils verholzend und kann sehr groß werden. Er ist eine apparte Staude und schmückt sich im Frühsommer mit unzähligen rosa Blütenrispen - eine sehr begehrte Nektarquelle bei jeder Art Insekt.
Ein beherzter Rückschnitt nach der Blüte fordert den Neuaustrieb und beugt Mehltau vor.
Sehr trockenes Wetter kann im Sommer zu einem Befall mit Mehtau führen - dies schadet der Pflanze nicht. Tägliches bebrausen der Blätter kann abhilfe schaffen, ein Rückschnitt - oder warten auf eine andere Witterung. Dann absterbende Blätter entfernen - der Salbei treibt neu aus.
Die Blätter können gut getrocknet werden.
Salbei wird gerne als Begleitpflanze für Prachtstauden wie Rosen verwendet.
Er ist ein Klassiker und sollte in keinem Garten fehlen - sowohl als Küchenkraut, als auch als alte Heilpflanze. Der Tee aus den Blättern gehört fest in den abendlichen Schlaftee und zu jeder Erkältungszeit. Als Gewürz für viele Gerichte und klassisches Heilkraut bei Entzündungen des Hals- und Rachenraums.
Salbei wächst in jedem normalen Gartenboden, vollsonnig und auch trocken. Eine Düngung mit Kompost ist nach dem Rückschnitt möglich. In sehr rauen Lagen mit Winterschutz überwintern. Ansonsten mehrjährig und winterhart.